Perspektive

Sechs Top-Strategien für mehr Website Conversions auf Twitter

Website Conversions sind ein wichtiger Teil jeder Onlinemarketingstrategie. Mit diesen sechs Strategien sorgst du für erfolgreichere Ergebnisse.

Seit einigen Monaten können Direct Response-Werbekunden neue Tools nutzen und damit den Erfolg mit Twitter Ads weiter steigern. Zu diesen neuen Tools zählen zielorientierte Kampagnen mit Workflows, Anzeigenformaten, Analytics und Preisen, die genau auf die Anforderungen von Werbekunden abgestimmt sind, wie beispielsweise die Steigerung von Website Conversions. Zusätzlich haben wir unsere Analysemöglichkeiten erweitert und wir arbeiten mit DoubleClick zusammen, damit du detailliertere Berichte deiner Kampagnen-Performance erhältst.

Hier erfährst du mehr über die sechs Strategien, die wir von Werbekunden wie @eBay und @NespressoUSA gelernt haben. Beide haben diese neuen Tools eingesetzt und mehr Website-Traffic und Conversions mit Twitter Ads erzielt.

1. Wähle Websiteklicks oder Conversions als Zielsetzung

Wenn du eine neue Kampagne erstellst, kannst du jetzt unter mehreren Zielen wählen. Durch die Auswahl von Websiteklicks oder Conversions als Zielsetzung kannst du ein Anzeigen-Creative mit hohem Conversion-Potenzial für deine Website erstellen. Die Berechnung erfolgt auf CPLC-Basis (Kosten pro Link-Klick). Deshalb zahlst du nur dann, wenn ein Nutzer einen Klick ausführt, um deine Website zu besuchen. In deinem Analytics-Dashboard werden auch nur die Daten angezeigt, die für dich am wichtigsten sind, wie z. B. Link-Klick-Metriken, Conversion Rates und Ausgaben.

2. Nutze Website-Tags für effektives Conversion Tracking

Ohne ein klares Conversion-Signal tappst du mit deiner Optimierung im Dunkeln. Mit Conversion Tracking für Websites kannst du messen, wie viele Conversions du auf deiner Website erzielst, nachdem sich die Nutzer deine Promoted Tweets angesehen oder mit ihnen interagiert haben. Die ersten Schritte sind recht einfach: Erstelle zunächst ein oder mehrere Website-Tags in deinem Twitter Ads-Account. Baue die Tags anschließend in die jeweiligen Pages deiner Website ein. Du kannst eigene Zuordnungsfenster einrichten, den Umsatz, den deine Kampagnen erbringen, anzeigen, ein Conversion-Ziel automatisch optimieren und vieles mehr durchführen.

Tipp: Deine Website-Tags geben nicht nur Einblick in Conversions. Du kannst sie auch für Remarketing-Aktionen an aktuelle Website-Besucher nutzen, indem du Kampagnen für Tailored Audiences erstellst. @Betabrand reduzierte die CPA mit Tailored Audiences um 63 %.

3. Teste Mobile und Desktop in getrennten Kampagnen

Beinahe 80 % der Nutzer greifen über ein Mobilgerät auf Twitter zu. Das Nutzungsverhalten auf Mobilgeräten ist gekennzeichnet durch häufige kurze Zugriffe und spontane Kaufabsichten. Die Conversion Rates können daher bei Mobilgeräten anders als bei Desktops ausfallen.

Deshalb empfehlen wir, unterschiedliche Kampagnen für Mobile und Desktop zu schalten. Auf diese Weise kannst du das differenzierte Verhalten deiner Zielgruppe medienspezifisch testen und nachvollziehen sowie deine Kampagne exakt auf das jeweilige Medium ausrichten, z. B. durch Änderungen am Creative oder Gebot. Bei separaten Testkampagnen solltest du grundsätzlich als Erstes einen Split nach Medium – Mobilgerät oder Desktop – vorsehen. Ganz wichtig dabei: Die Landing Page muss für mobile Anwendungen optimiert sein.

Tipp: Du kannst in den Tweets für Mobile und Desktop die gleichen Rich-Media-Bildinhalte verwenden. @NespressoUSA steigerte die Conversions auf Twitter generierter Leads um das Dreifache, indem separate Mobile- und Desktop-Kampagnen mit wirkungsvollen Rich-Media-Inhalten und Vines geschaltet wurden.

4. Erstelle Creatives mit Bild + Link oder mit Website Cards

Für deine Kampagnen mit den Zielen Websiteklicks oder Conversions bieten wir zwei Ad-Creatives an:

  • Bild + Link: Hiermit lenkst du die Aufmerksamkeit des Nutzers auf ein in den Tweet integriertes Bild und forderst ihn auf, im Tweet-Text auf eine URL zu klicken.
  • Website Card: Ein zielgerichtetes Layout, in dem du ein wirkungsvolles Bild mit einem Call-To-Action-Button kombinieren kannst.

Tausende Werbekunden haben beide Optionen getestet. Für einige funktioniert die aufmerksamkeitsstarke Kombination aus Bild + Link am besten, andere erzielen mit dem klaren Call-To-Action der Website Card die größere Wirkung. Teste beide Creative-Typen und finde heraus, welche Variante für dich am effektivsten ist.

Tipp: Egal, für welchen Creative-Typ du dich entscheidest: Es ist enorm wichtig, dass du den passenden Text und die richtige Bildsprache für deinen Tweet auswählst. @Pingometer hat zum Beispiel durch systematisches Experimentieren den besten Tweet-Text ermittelt und die Conversion Rate über Twitter um 22 % gegenüber anderen Marketingkanälen gesteigert.

5. Nutze Interessen- und Keyword-Targeting

Twitter Nutzer zeigen durch die Accounts, denen sie folgen, und die Inhalte, die sie twittern, wofür sie sich interessieren. Du kannst beide Signale für dein Targeting nutzen.

  • Verwende das Interessen-Targeting (insbesondere das Targeting nach @Nutzername), damit du die Nutzer erreichst, die sich den Followern der von dir angegebenen Twitter Accounts ähneln.
  • Setze das Keyword-Targeting ein, damit du Nutzer auf Basis von Keywords erreichst. Dies betrifft Keywords, die in ihren aktuellen Tweets, in Tweets, mit denen sie in letzter Zeit interagiert haben, und in ihren Suchanfragen enthalten sind.

Während du mit dem Interessen-Targeting vor allem Reichweite erzielen kannst, würdest du vielleicht eher auf das Keyword-Targeting setzen, wenn du deine Kampagnen genauer anpassen oder sie rund um bestimmte Real Time-Events optimieren möchtest. Viele Twitter Werbekunden nutzen beide Optionen. Teste beide Targeting-Typen und finde heraus, mit welchem du deine Marketing- und Kampagnenziele am besten erreichst.

6. Sprich gezielt Website-Besucher und Lookalikes von Website-Kunden an

Erstelle als Ergänzung deines Interessen- und Keyword-Targetings Zielgruppen von Twitter Nutzern, die deine Website besucht und darauf eine Conversion durchgeführt haben. Platziere Website-Tags auf Pages deiner Website, die Besuche und Conversions verzeichnen. Gib ein paar Tage Vorlauf, damit Tailored Audiences nach Besuchern und Kunden erstellt werden können.

Wenn du eine neue Kampagne gestaltest und eine maßgeschneiderte Zielgruppe auswählst, kannst du die Reichweite vergrößern und so gezielt ähnliche Nutzer ansprechen. Die maßgeschneiderte Zielgruppe aus Website-Kunden kannst du nach der Erweiterung ausschließen. So sprichst du nur ähnliche Nutzer wie deine Website-Kunden an, ohne den bestehenden Kunden erneut Messages zu schicken.