Untersuchungen

Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen – Ein Event, bei dem auch Marken punkten können

Frauenfußball passiert auf Twitter: Warum es für Marken jetzt Zeit ist sich zu positionieren 

Die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen soll den Durchbruch für das Turnier und den Sport bringen. In weniger als 100 Tagen wird Twitter der Ort sein, an dem sich Fußballfans Video-Clips ansehen und sich aktiv an Unterhaltungen beteiligen.

Damit bietet sich auch eine Riesenchance für Marken, Verbindungen zu Fans zu knüpfen. Diese werden den , dem zweitplatzierten Team der FIFA, in größerer Zahl folgen als je zuvor.

Hier möchten wir die Erkenntnisse von Twitter aus Untersuchungen des Global Web Index (GWI) vorstellen. Sie zeigen, wie deutsche Twitter Nutzer den Frauenfußball verfolgen und sich darüber unterhalten*.

Frauenfußball verzeichnet Zuwächse

In den letzten Jahren hat das Wachstum im Frauenfußball stark angezogen. Nach Angaben der UEFA gab es in der Spielzeit 2016/17 mehr als 1,2 Mio. registrierte Spielerinnen. 827.000 davon waren unter 18 Jahren.

In Deutschland herrscht auf Twitter ein reges Interesse am Frauenfußball. Untersuchungen des GWI zufolge sind 20 % der Twitter Nutzer am Turnier interessiert, gegenüber 15 % der gesamten deutschen Internetnutzer.

Twitter und das Geschlechtergefälle bei den Fans des Frauenfußballs

In Bezug auf das Interesse an der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen stellte sich bei der GWI-Untersuchung heraus, dass der geschlechtsspezifische Unterschied bei den Twitter Nutzern weniger ausgeprägt ist als beim Durchschnitt der Internetnutzer allgemein. Die Studie des Global Web Index ergab, dass 14 % der Twitter Nutzerinnen am Turnier interessiert waren, gegenüber 10 % der weiblichen Internetnutzer insgesamt.

Bei den Männern waren es 23 % der männlichen Twitter Nutzer gegenüber 21 % der männlichen Internetnutzer insgesamt. Daraus kann man schließen, dass sich die zunehmende Beliebtheit des Frauenfußballs auf Twitter schneller vollzieht als anderswo.

Marken und der Frauenfußball

Wenn also der Frauenfußball vor einem erheblichen Wachstum steht – und Twitter ganz vorne mitspielt –, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Marken, sich zu beteiligen und auf diesen Sport auszurichten.

Einigen Marken scheint das in Deutschland schon gelungen zu sein, z. B. Adidas, Volkswagen und Allianz, dem Sponsor der Frauen-Bundesliga.

Zeit, sich in Position zu bringen

Fußball könnte der erste weibliche Teamsport sein, der in puncto Beliebtheit einen bedeutenden Durchbruch schafft. Die vielen Superstars unter den Tennisspielerinnen und Leichtathletinnen geben einen Hinweis darauf, welches Potenzial auch im Frauenfußball steckt.

Vielleicht dauert es nicht mehr lange, bis Fußballspielerinnen wie Alexandra Popp und Alex Morgan dem deutschen Publikum so vertraut sind wie Angelique Kerber und Maria Scharapowa.

Dann haben die Marken, die bereits vor dem Tor stehen, einen klaren Vorsprung gegenüber denen, die erst zum Sprint ansetzen. Es ist Zeit, sich ins Spiel zu bringen.

Methodology

*Quelle: Global Web Index – Deutschland – Q3/Q4 2018