Perspektive

6 Tipps für die Arbeit mit Creators an deiner nächsten Kampagne

Creators verleihen einer Marke Superkräfte.

„Fast 40 % der befragten Twitter Nutzer gaben an, dass sie von einem Tweet eines Influencers direkt zu einem Kauf bewegt wurden.“ Das war das Ergebnis einer Studie, die wir zusammen mit durchgeführt und im Frühjahr veröffentlicht haben. Laut dieser Studie vertrauen Twitter Nutzer Creators fast so stark wie ihren eigenen Freunden.

Zwar können Creators jedem Werbekunden ungeahnte Interaktion und einen bedeutenden Mehrwert bringen, aber es kostet Zeit und Mühe, eine Verbindung zu einem Creator aufzubauen. Seit der Gründung 2013 kommt hier ins Spiel.

Niche stellt Verbindungen zwischen seinem Netzwerk von über 35.000 Social-Media-Creators und Marken her, um ansprechende Inhalte zu schaffen. Und 600 Kampagnen später können wir jetzt sagen, dass die Arbeit mit Creators die Kampagnenergebnisse erheblich verbessert.

Einige Highlights aus der ersten Jahreshälfte 2016:

  • Die CPV lagen bei Promoted Videos von Creators 36 % niedriger als bei anderen Promoted Videos derselben Werbekunden auf Twitter.*
  • Creator-Kampagnen erzielten eine Steigerung der Markenbekanntheit von durchschnittlich 84 %.^
  • Creator-Content erhöhte die Kaufabsicht um durchschnittlich 15,3 %.^

Creator-Content kann deiner Kampagne ungeahnten Schwung verleihen – aber nur, wenn die Beziehung richtig funktioniert. Im Folgenden findest du sechs Tipps zur besseren Zusammenarbeit mit Creators, die dir bei deiner nächsten Kampagne zu besseren Ergebnissen verhelfen.

1. Beschränke dich auf eine Aufgabe – aber erledige die hervorragend.

Ob du die Markenbekanntheit steigern oder von Nutzern erstellten Content verbreiten möchtest – wichtig ist, dass du dich pro Content auf ein bestimmtes Marketingziel konzentrierst. Dadurch vereinfachst du die Markenbotschaft, und der Creator kann sich ausdrucksvoller entfalten. Sieh deinen Creator als Partner an und lass ihm die kreative Freiheit, Inhalte ganz natürlich auf seine eigene Art auszudrücken. So förderst du sinnvolle Interaktionen mit seiner Zielgruppe. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist Content in hoher Qualität, der das gewünschte Ziel erfüllt.

2. Konzentriere dich beim Bildtext auf nur eine Absicht.

Bildtexte mögen trivial erscheinen, sind aber tatsächlich von entscheidender Bedeutung. Bildtexte sollten entweder eine enge Verbindung zwischen Marke und Content knüpfen oder den Zuschauer mit einem Call-To-Action zum Handeln bewegen. Ob der Bildtext die Videohandlung erweitert, die Pointe für einen Witz liefert oder um Reaktionen bittet: ein cleverer Text kann den entscheidenden Unterschied machen.

3. Berücksichtige Medium und Plattform.

Auf Vine und Twitter findet ganz anderer Content Anklang als in herkömmlichen Medien wie z. B. dem Fernsehen. Und für Marken-Creator-Content gilt diese Regel noch viel stärker. Kurzvideos auf Social Media sollten für jede Plattform eigens dort erstellt werden. Creators sind Experten auf ihrem Gebiet und wissen, welcher Content auf der jeweiligen Plattform funktioniert.

4. Präsentiere deine Produkte auf natürliche Weise.

Organischer Marken-Content ist am effektivsten, wenn sich das Produkt ungezwungen in die Geschichte einfügt – nicht als forciertes Product-Placement oder als plumper Nachtrag.

Wenn das Produkt aus dem Zusammenhang gerissen oder zu stark in den Mittelpunkt gerückt wird, fällt es im Feed des Creators aus dem natürlichen Rahmen und erhält vielleicht weniger „Gefällt mir“-Markierungen, Antworten und Retweets.

5. Echter Content aus echten Partnerschaften.

Es gibt Millionen von Creators, aber einige Schlüsselmerkmale können darüber entscheiden, ob ein Creator für eine Markenkampagne die richtige Wahl ist. Berücksichtige folgende Faktoren: Eignung für die Marke, Content-Qualität, Zielgruppendemografie des Creators, und wie umfangreich seine Zielgruppe ist.

umfasst Zehntausende von Creators weltweit, und wir helfen dir, den Creator zu finden, der am besten zu den Kampagnen der Marke oder der Agenturpartner passt.

6. Lass die Interaktion nicht abreißen.

Interaktion ist ein konstanter, fließender, kontinuierlicher Prozess. Das bedeutet, dass die Beziehung zwischen Marketer und Creator nicht endet, wenn der Creator seinen Content postet. Es bleibt noch viel Arbeit: Kommentare beantworten, erneut posten und mit nutzergenerierten Inhalten interagieren, in eigenen Channels teilen und die Werbeausgaben fast in Echtzeit anpassen, um besonders beliebten Content optimal auszuschöpfen.

Befolge diese Tipps bei deiner nächsten Creator-Kampagne, um deine Zielgruppe anzusprechen und zu unterhalten und eine erfolgreiche Marketingpartnerschaft aufzubauen.

Anmerkung des Herausgebers: Im April 2017 haben wir die Produktnamen und Kampagnenziele auf ads.twitter.com aktualisiert:

Produktnamen:

  • Promoted Video bleibt Promoted Video
  • Premium Pre-Roll heißt jetzt In-Stream-Videoanzeigen
  • Amplify Packages sind jetzt In-Stream Video Sponsorships

Kampagnenziele:

  • Promoted Video heißt jetzt Promoted Video Views
  • Pre-Roll heißt jetzt In-Stream-Videoanzeigen (Pre-Roll)
  • Mid-Roll heißt jetzt In-Stream-Videoanzeigen (Mid-Roll)

 

Fußnoten:
*In einer Umfrage aus dem Jahr 2016 mit über 200 Inhalten aus internen Twitter Daten
^In 10 analysierten Fallstudien bei Nielsen Brand Effect